02. Mär 2026
Die Boxer vom Olympiastützpunkt starteten erfolgreich in die Wettkampfsaison 2026. Teils mit guten bis sehr guten Leistungen, teils mit aufgezeigten Verbesserungspotenzialen.
Traditionell startete das Jahr mit dem gemeinsamen Blocktraining mit ausgewählten thüringer Sportlern. Ein Novum: diesmal wurde ein weibliches (16.-18.01.) und ein männliches (23.-25.01) Blocktraining durchgeführt, was zu einer deutlichen Qualitätssteigerung führte.
Direkt im Anschluss reisten die Sportschüler weiter ins tschechische Korenov, wo unter besten winterlichen Bedingungen Grundlagenausdauer mittels Skilanglauf trainiert wurde.
Kaum zurück aus dem winterlichen Korenov wartete schon eine Delegation aus dem dänischen Aarhus. Im Zeitraum 09.-13.02.26 flogen täglich die Fäuste, um langsam wieder Gefühl und Linie für die bevorstehenden ersten Wettkämpfe zu bekommen.
Der Cottbuser OstSee-Cup am 14./15.02.26 war schließlich die erste sportliche Bewährungsprobe. Hier kämpften vorwiegend die jüngeren Sportler. Aber auch Schwergewichtler Yoan Hernandez glänzte im Seilquadrat. Weltergewichtler Brian Künzer konnte seinen ersten Männerkampf ohne Kopfschutz bestreiten und siegte dabei einstimmig.
Das Thüringer Kaderturnier stellte eine Woche später die zweite Belastungsprobe dar. Das Turnier ist jedes Jahr eine hervorragende Standortbestimmung im Hinblick auf die bevorstehenden Meisterschaften. Halbschwergewichtler Jason Zeller zeigte hier einmal mehr, dass er in diesem Jahr nach dem Titel greifen will. Nach einer schweren Augenbrauenverletzung im Auftaktkampf war ein Weiterboxen leider nicht möglich und somit Platz 2 im Viererfeld.
Mit Leon Kulle, Louis Köber, Arkadios Saridis, Suhaib Zahir und Sammy Schilling erkämpfte der Stützpunkt jeweils Gold, Jason Zeller unglücklich Silber. Bronze ging an Maria Engel, Tjark Düring und Noel Ettlich. Maria wurde zusätzlich für den schönsten weiblichen Kampf geehrt.
Auf internationalem Top-Niveau verglichen sich Maxi Klötzer und Nikita Putilov beim 77. Strandja-Turnier in Sofia/BUL. Den Ringrost konnten beide schnell abschütteln. Maxi erkämpfte Siege gegen Usbekistan und Irland, schied dann im Viertelfinale unglücklich mit 4:1 gegen eine weitere usbekische Starterin aus. Nikita siegte gegen Armenien und Ukraine, verlor im Halbfinale ebenfalls knapp mit 4:1. Immerhin Bronze, und damit die einzige deutsche Medaille, für den Superschwergewichtler.
